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Internationale Bodensee Konferenz (IBK)

IBK

Die Internationale Bodensee Konferenz (IBK) ist das grenzüberschreitende Kooperationsgremium der an den Bodensee angrenzenden und mit ihm verbundenen Länder und Kantone Baden-Württemberg, Schaffhausen, Zürich, Thurgau, St.Gallen, Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, Fürstentum Liechtenstein, Vorarlberg und Bayern.

 

Die Zusammenarbeit im Rahmen der IBK umfasst sämtliche für die Bodenseeregion relevanten Sachgebiete. Ziel der IBK ist es, die Bodenseeregion als attraktiven Lebens-, Natur-, Kultur- und Wirtschaftsraum zu erhalten und zu fördern und die regionale Zusammengehörigkeit zu stärken.

 

Im Jahr 2008 verabschiedeten die Regierungschefs der IBK-Mitglieder das Leitbild der IBK, welches gemeinsame Entwicklungsziele für den Bodenseeraum setzt und geprägt ist von den Ideen der gemeinsamen Verantwortung, der konstruktiven Zusammenarbeit und den Grundsätzen nachhaltiger Entwicklung und Subsidiarität. Das Leitbild richtet sich in erster Linie an die Regierungen der IBK-Mitgliedsländer und -kantone, im weiteren Sinn aber auch empfehlend an Parlamente, Städte, Gemeinden und Landkreise sowie andere Verantwortungs- und Mandatsträger.

 

Oberstes Gremium ist die Regierungschefkonferenz, die sich zu gemeinsamen politischen Anliegen und Zielen in der Region berät. Der Ständige Ausschuss ist das operative Organ der IBK, in dem sich die obersten Funktionsträgerinnen und -träger der Verwaltungen treffen und die laufenden Geschäfte behandeln. In den sieben IBK-Fachkommissionen werden gemeinsame Projekte angeregt und realisiert.

 

Der Kanton St.Gallen arbeitet in allen Gremien aktiv mit.

Im Jahr 2011 übernahm der Kanton St.Gallen den IBK-Vorsitz für ein Jahr und stellte diesen unter das Leitthema "Grenzüberschreitend gesund".

 

Seit Mitte 2010 unterstützt die IBK mit Interreg-Mitteln kleinere grenzüberschreitende Begegnungs- und Austauschprojekte im Bodenseeraum. In der Pilotphase des Fonds von Mitte 2010 bis Ende 2014 profitierten 105 Projekte von der Förderung. Antragsteller waren Privatpersonen, Vereine, Kommunen und regionale Organisationen aus den Mitgliedsländern der IBK. Eine internationale Jury der IBK entscheidet jeweils über die Mittelvergabe. Ab dem Jahr 2015 werden einerseits IBK-Begegnungsprojekte gefördert (bis zu 2'500 Euro) und anderseits Interreg-Kleinprojekte (bis zu 25'000 Euro).

 

Weitere Informationen zur IBK finden Sie unter www.bodenseekonferenz.org.