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Anlässe

Herbst 2015

25-Jahr-Jubiläum St.Gallen – Liberec

Logo 25 Jahre St. Gallen-Liberec

Der Kanton St.Gallen und der Kraj Liberec feiern dieses Jahr das 25-jährige Bestehen ihrer Regionenpartnerschaft. Zu diesem Anlass fanden verschiedene kulturelle Veranstaltungen im Raum St.Gallen statt. Zudem wurde das 8. Umsetzungsprogramm für die Jahre 2016 bis 2018 beschlossen.

 

Der Kanton St.Gallen und der Kraj Liberec feiern dieses Jahr das 25-jährige Bestehen ihrer Regionenpartnerschaft. Direkt nach dem Fall des „Eisernen Vorhangs“ war im Jahre 1990 die „Kooperation St.Gallen – Liberec“ ins Leben gerufen worden. Seither bestehen zwischen den beiden Regionen enge Kontakte. Was zu Beginn als eine Art Starthilfe für den Aufbau von demokratischen Strukturen gedacht war, hat sich zu einer konstruktiven und vielfältigen Partnerschaft entwickelt. Mehrere tausend Menschen haben in den letzten Jahren im Rahmen der Regionenpartnerschaft an Austauschen zu verschiedenen Themen teilgenommen. Im Laufe der Jahre sind nicht nur fachliche Kontakte in diversen Bereichen auf der Politik- und Verwaltungsebene entstanden, sondern auch zahlreiche Freundschaften und Verbindungen über die Grenzen hinweg. Die Partnerschaft wird weiterhin aktiv gelebt.

Zur Feier des 25-jährigen Jubiläums wurde Ende Oktober 2015 ein zweiwöchiges Kulturprogramm veranstaltet. Dieses reichte von Lesungen und Buchausstellungen über Musik, Kino und Uni-Vorlesungen bis hin zu Figurentheater und kulinarische Köstlichkeiten. Mit dem Jubiläumsjahr konnte in der langjährigen Partnerschaft zwischen der Region Liberec und dem Kanton St.Gallen ein weiterer Akzent gesetzt werden und die Verbundenheit der beiden Regionen wurde sicht- und erlebbar. Das Ziel der Jubiläumsveranstaltungen, die vielfältigen Kontakte der breiten Bevölkerung zu präsentieren, konnte dank guten Besucherzahlen erreicht werden.

 

Anlässlich des Jubiläums reiste auch eine Regierungsdelegation aus Liberec im Oktober dieses Jahres nach St.Gallen. Beteiligte und Mitwirkende der letzten 25 Jahre wurden eingeladen, im Pfalzkeller an der feierlichen Begehung des 25-Jahr-Jubiläums St.Gallen-Liberec teilzunehmen. Die Regierungen beider Regionen trafen sich nicht nur, um diesen Festakt gemeinsam zu begehen, sondern auch um das 8. Umsetzungsprogramm für die Jahre 2016 bis 2018 zu verhandeln und beschliessen. Geplant sind für die kommenden drei Jahre gemeinsame Projekte in den Bereichen Raumplanung, Verkehr, Bildung, Gesundheitswesen, Forstwesen, Kultur, Demokratie und Föderalismus, Kommunale Selbstverwaltung und Umwelt. Die St.Galler Regierung und die Regierung der Region Liberec ziehen eine positive Bilanz aus den gemeinsamen Projekten der vergangenen Jahre und unterstützen die Fortführung der Zusammenarbeit.

 

Impressionen vom Jubiläum sind auf der Seite www.stgallen-liberec.ch zu finden.

 

September 2015

Trainings-Workshop zum Projekt „Mountain Rescue Center“ mit der Partnerregion Bihor (Rumänien)

Rettung

Im Rahmen des Schweizer Erweiterungsbeitrags setzt der Kanton St.Gallen derzeit mit seiner Partnerregion Bihor (Rumänien) das Projekt „Mountain Rescue Center“ um ,dessen Ziel die nachhaltige Stärkung und Professionalisierung der Bergrettung in Bihor County sowie die Errichtung eines Mountain Rescue Training Centers ist.

 

Im September 2015 wurde eine Delegation von Bergrettern aus Bihor County im Kanton St.Gallen empfangen. Unter der Leitung der Flumserbergbahnen und des Spital Grabs wurde ein fünftägiger Trainings-Workshop durchgeführt. Die Vorstellung des Schweizer Rettungsdienstes und dessen Struktur sowie die Seilbahn-, Sessellift- und Helikopterrettung waren die Inhalte des Workshops. Hierfür wurden ebenfalls die Rega und die Alpine Rettung Ostschweiz miteinbezogen.

 

Die Planungen für den nächsten Workshop in der Schweiz sind bereits im Gange. Die rumänische Delegation wird im Januar 2016 wiederum im Kanton St.Gallen ein weiteres Training absolvieren und sich im Besonderen mit dem Pisten- und Rettungsdienst befassen.

 

März 2015

Start des Projekts „Mountain Rescue Center“ mit der Partnerregion Bihor (Rumänien)

Moutain Rescue

Im Rahmen des Schweizer Erweiterungsbeitrags ist im Frühling 2015 das Projekt Mountain Rescue Center zwischen der Partnerregion Bihor in Rumänien und dem Kanton St.Gallen gestartet. Das Ziel des Projekts ist die nachhaltige Stärkung und Professionalisierung der Bergrettung in Bihor County sowie die Errichtung eines Mountain Rescue Training Centers.

 

Im März 2015 reiste eine St.Galler Delegation nach Bihor, um das Projekt offiziell zu starten. Die Delegation erhielt einen Einblick in die Strukturen des Bergrettungsdienstes, lernte die Abläufe und Arbeitsweise der rumänischen Bergretter kennen und besichtigte den Standort des künftigen Mountain Rescue Center.

 

Juni 2013

Regierungschefkonferenz in Galtür (A)

Gruppenfoto Regierungschefkonferenz Galtür

Am 27. und 28. Juni 2013 trafen sich die Regierungsspitzen der zehn Arge Alp-Länder in Galtür (Österreich) zur 44. Regierungschefkonferenz. Der Arge Alp gehören die Regionen Bayern, Graubünden, Lombardei, Salzburg, St.Gallen, Südtirol, Tirol, Tessin, Trentino und Vorarlberg an. Der Kanton St.Gallen war durch Regierungsrat Willi Haag, Staatssekretär Canisius Braun sowie Sarah Hauser, Leiterin der Aussenbeziehungen, vertreten.

 

An der Konferenz wurde die Umsetzung der Initiative „Makroregion Alpen“ besprochen, welche 40 Alpenregionen aus sieben Staaten mit rund 50 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern betrifft. Im Weiteren wurde die Zukunft der öffentlichen Wasserversorgung diskutiert und die Arge Alp-Länder legten noch einmal ihre gemeinsame Position dar. Für sie steht fest, dass das Wasser ein öffentliches Gut bleiben muss und die Länder selbst über die Wasservorkommen zu bestimmen haben.

 

Im Weiteren wurde auf Vorschlag des Kantons St.Gallen das Projekt "Spielregeln im Spannungsfeld Wald-Wild Lebensraum" bewilligt. Mit dem Projekt soll unter St.Galler Federführung während den nächsten Jahren der gemeinsame Umgang mit der Problematik Wald-Wild verfolgt werden. Einerseits soll mit Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch im Sinne des best practice ein Mehrwert für die jeweiligen Fachstellen der Alpenregionen geschaffen werden. Anderseits will das Projekt aufzeigen, in welcher Art und Weise und mit welchen Massnahmen pragmatische Lösungen erzielt werden können.

 

Die Arge Alp bekennt sich dazu, den Alpenraum als qualitätsvollen Lebens-, Wirtschafts- und Erholungsraum zu erhalten und unter dem Oberziel der Nachhaltigkeit zu entwickeln.

 

März 2013

Schweizer Frühling in Liberec (CZ), 27. März 2013; Demokratiekonferenz und Kulturabend

Logo Schweizer Frühling

Zwischen der Region Liberec (Tschechische Republik) und dem Kanton St.Gallen besteht eine langjährige und erfolgreiche Zusammenarbeit. Regierungsrat Willi Haag reiste zusammen mit einer St.Galler Delegation Ende März nach Liberec, um im Rahmen des Projekts "Schweizer Frühling" an einer Demokratiekonferenz und einem Schweizer Kulturabend teilzunehmen.

 

 

 

Seit über 10 Jahren pflegt der Kanton St.Gallen bilaterale Beziehungen zur Region Liberec in der Tschechischen Republik. Über die Jahre hinweg ist eine erfolgreiche und enge Zusammenarbeit zwischen den beiden Regionen entstanden. Diese gute Zusammen- arbeit wurde nun durch einen weiteren Höhepunkt bereichert. Am 27. März 2013 fanden in Liberec eine Demokratiekonferenz und ein Schweizer Kulturabend statt. Die beiden Anlässe wurden gemeinsam durch den Kanton St.Gallen und die Region Liberec im Rahmen des Projekts "Svycarské Jaro" (Schweizer Frühling) organisiert.

 

Das Projekt Schweizer Frühling wurde von der Schweizer Botschaft in Prag lanciert, anlässlich des Jubiläums der Anerkennung der Tschechischen Republik durch die Schweiz, das sich im März 2013 zum 20. Mal jährte. Ein Grossevent im Raum Prag sowie weitere Anlässe in den Regionen Tschechiens sollten zum einen die Schweiz bekannter machen und zum anderen die bestehenden Netzwerke stärken oder Neue begründen.

 

An der Demokratiekonferenz in Liberec wurden verschiedene Aspekte der beiden politischen Systeme der Schweiz und der Tschechischen Republik sowie aktuelle Fragen zur Demokratie beleuchtet. Regierungsrat Willi Haag hielt ein Referat über das demokratische System der Schweiz. Rund 130 Besucherinnen und Besuchern hörten sich die neusten Erkenntnisse im Bereich Demokratie an, lernten von den jeweiligen politischen Systemen der Partner und diskutierten interessiert mit.

 

Am Abend präsentierte sich der Kanton St.Gallen seinen Partnern und der interessierten Öffentlichkeit in Liberec mit einem Schweizer Kulturabend. Regionale Spezialitäten aus dem Kanton wurden anlässlich eines Apéro Riche angeboten. Regierungsrat Willi Haag blickte in seiner Ansprache auf die vergangenen Jahre der gut funktionierenden Zusammenarbeit zurück, drückte aber auch sein Interesse an der weiteren  Kooperation der beiden Regionen aus, von der beide Seiten profitieren könnten. Der krönende Abschluss des Abends bildete das Konzert des Guarneri Trio Prague. Das Trio setzt sich aus Musikern zusammen, die in Tschechien und der Schweiz leben, und zählt zu den führenden Klaviertrios klassischer Prägung.

 

50. Plenarkonferenz der Ostschweizer Kantonsregierungen (ORK) in Davos (GR)

Die St.Galler Regierung nahm am 14. März 2013 an der 50. Plenarkonferenz der ORK in Davos teil. Seit gut einem halben Jahrhundert steht die ORK für die Ostschweizer Anliegen ein. Themen wie die Expo Bodensee-Ostschweiz 2027, die Bündelung der Ostschweizer Interessen in Bern oder die Fortsetzung der Beteiligung am Interreg Programm "Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein" standen im Mittelpunkt der diesjährigen Zusammenkunft.

 

Die älteste regionale Regierungskonferenz der Schweiz hat dieses Jahr ihre 50. Jubiläumsveranstaltung in Davos gefeiert.  Seit gut einem halben Jahrhundert strebt die ORK an, die Wahrnehmung der Ostschweizer Kantone auf Bundesebene zu stärken. Die vielen grossen und kleinen Erfolge von Koordination und Interessenvertretung dürfen sich sehen lassen. Beispiele dafür sind die Ansiedlung des Bundesverwaltungsgerichts in St.Gallen, die gemeinsame Luftqualitätsüberwachung Ostluft oder der Anschluss der Ostschweiz ans Bahn-Hochgeschwindigkeitsnetz.

 

Dieses Jahr stand ein breit gefächertes Themenspektrum auf der Tagungsagenda. So informierte Regierungsrat Beni Würth (SG) die ORK über den neusten Stand der Expo-Aktivitäten. Die ORK steht nach wie vor dem Vorhaben der Expo 2027 positiv gegenüber.

Ebenfalls wurde über die Strategie der Bündelung der Ostschweizer Interessen auf nationaler Ebene in Bern diskutiert. Jeweils am ersten Montag der Session der eidgenössischen Räte in Bern führt die ORK einen Sessionsbesuch durch, in dessen Rahmen der Austausch über laufende Parlamentsgeschäfte und über Themen mit Ostschweizer Bezug mit den Ostschweizer Bundesparlamen- tarierinnen und Bundesparlamentarier gepflegt wird. Dies ist eine Chance, die Ostschweizer Anliegen in Bern offensiver vertreten zu können.

An der diesjährigen Konferenz beschlossen die Ostschweizer Kantone sowie das assoziierte Mitglied Zürich zudem das weitere Engagement am Interreg Programm "Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein". Auch in der fünften Förderperiode von 2014 - 2020 wird die erfolgreiche grenzüberschreitende Zusammenarbeit fortgeführt.

 

Die 50. Plenarkonferenz der Ostschweizer Kantonsregierungen verabschiedete darüber hinaus ihr neues Erscheinungsbild. Das neue kreierte Corporate Design soll der Ostschweizer Regierungskonferenz künftig einen klaren Auftritt verschaffen und eine Wiedererkennbarkeit kreieren.

 

September 2012

Ministerpräsident von Baden-Württemberg Winfried Kretschmann zu Besuch in St.Gallen

Ministerpräsident Kretschmann und Regierungspräsident Gehrer

Auf einer Tour durch mehrere Schweizer Kantone machte der Ministerpräsident von Baden-Württemberg Winfried Kretschmann heute Donnerstag Halt in St.Gallen und traf sich mit der Regierung des Kantons St.Gallen zu einem Arbeitsgespräch. Diskutiert wurden insbesondere der Staatsvertrag zum Flughafen Zürich und die künftige Bahnentwicklung im Bodenseeraum.

 

Das Land Baden-Württemberg und der Kanton St.Gallen pflegen enge und freundschaftliche Beziehungen. Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit soll weiter vorangetrieben werden, betonten beide Seiten. Die beiden Regierungen waren sich einig, dass die bessere regionale und überregionale Bahn-Vernetzung im östlichen Bodenseeraum hohe Priorität hat. "Für den Kanton St.Gallen hat Bregenz als 'trinationaler' Verkehrsknotenpunkt mit Direktverbindungen nach München, Stuttgart und Innsbruck eine grosse Bedeutung", sagte Gehrer. Entsprechend begrüsst die St.Galler Regierung die Investitionen auf der Südbahn (Stuttgart-)Ulm-Lindau(-Bregenz). „Mit diesen Investitionen werden wir der Schieneninfrastruktur zwischen Stuttgart und dem Bodensee einen wichtigen Schub geben“, betonte Kretschmann. Dadurch wird Stuttgart ab 2019 von St.Gallen aus in knapp zweieinhalb Stunden erreichbar sein. Die Neubaustrecke Stuttgart-Ulm und die geplante Elektrifizierung der Südbahn sowie die Einführung der S-Bahn St.Gallen 2013 führen zu dieser Verkürzung. Ausserdem wird bis Ende 2015 zwischen St.Gallen und Konstanz ein stark beschleunigtes neues Zugsangebot im Zweistundentakt eingeführt.

 

Dem Staatsvertrag zum Flughafen Zürich steht die St.Galler Regierung grundsätzlich positiv gegenüber. Sie sprach der Baden-Württembergischen Regierung Anerkennung aus, dass sie Hand geboten hat zu einer aussichtsreichen Kompromisslösung. "Der Kanton St.Gallen ist von der innerschweizerischen Umsetzung voraussichtlich stark betroffen", gab Regierungspräsident Martin Gehrer zu bedenken. Aufgrund der grossen wirtschaftlichen Bedeutung sei St.Gallen aber bereit, gewisse Mehrbelastungen zu tragen, sofern innerschweizerisch eine ausgeglichene Lösung gefunden werden kann. "Die baden-württembergische Landesregierung hat sich immer für einen Kompromiss eingesetzt, dabei müssen sich beide Seiten aufeinander zu bewegen", sagte der baden-württembergische Ministerpräsident. "Es ist wichtig, die Umsetzung möglichst konkret auszugestalten. Noch offene Punkte müssen rasch geklärt werden."

 

Im Anschluss an das Arbeitsgespräch besuchten die Gäste aus Baden-Württemberg und die Regierung des Kantons St.Gallen das Stiftsarchiv und die Stiftsbibliothek. Regierungspräsident Martin Gehrer überreichte dort Ministerpräsident Winfried Kretschmann ein besonderes Geschenk: Ein Faksimile der ältesten Urkunde von Spaichingen aus dem Jahr 791, dem Geburtsort des Ministerpräsidenten. Das Original der Urkunde wird im Stiftsarchiv St.Gallen aufbewahrt.

 

Ministerpräsident Winfried Kretschmann besucht vom 5. bis 7. September 2012 die Kantone Schaffhausen, Thurgau, St. Gallen und Zürich. Dabei traf und trifft er zu Arbeitsgesprächen mit Vertretern der Kantonsregierungen zusammen. Gemeinsam mit dem Ministerpräsidenten reisten der Minister für Verkehr und Infrastruktur Winfried Hermann, Landtagspräsident Guido Wolf sowie die Landtagsabgeordneten Felix Schreiner und Alfred Winkler in die Schweiz. In St.Gallen nahmen Regierungspräsident Martin Gehrer, die Regierungsmitglieder Willi Haag, Benedikt Würth, Martin Klöti und Fredy Fässler sowie Staatssekretär Canisius Braun am Arbeitstreffen teil.

 

Juni 2012

St.Gallen gibt Arge Alp-Vorsitz an Tirol weiter

Übergabe

An der Konferenz der Regierungschefs der Arge Alp (Arbeitsgemeinschaft Alpenländer) vom 29. Juni 2012 in Bad Ragaz gab der St.Galler Regierungsrat Willi Haag den Vorsitz an den Tiroler Landeshauptmann Günther Platter weiter. In den vergangenen zwölf Monaten unter Leitung des Kantons St.Gallen stand auf praktischer Ebene das Thema erneuerbare Energie im Vordergrund, auf politischer Ebene wurde – zusammen mit weiteren alpinen Regionen – eine "Makroregionale Strategie für den Alpenraum" entwickelt

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Die Arge Alp beschäftigt sich schon länger mit dem Thema Energieeffizienz und erneuerbare Energie, insbesondere auch im vorangegangenen Vorsitzjahr Salzburgs. Daran anknüpfend wollte der Kanton St.Gallen konkrete Umsetzungswege beleuchten und "Best Practice"-Beispiele bekannt machen.

 

Anfangs Mai wurde in St.Gallen die Tagung "Wege zur Energiestadt" durchgeführt. Diverse Länder, Regionen, Provinzen und Kantone der Arge Alp waren vertreten und stellten ihre erfolgreichen Projekte und Strategien anhand von Beispielen im Bereich der erneuerbarer Energien vor. Grenzübergreifende Herausforderungen wurden diskutiert, immer im Bewusstsein um die gemeinsame Verantwortung für den alpinen Lebensraum. Einig waren sich die Teilnehmenden, dass die erneuerbaren Energien dem Alpenraum vielfältige Chancen eröffnen im technischen, ökonomischen, touristischen, ökologischen und kulturellen Bereich.

 

Die Tagung wurde in einer illustrativen Broschüre dokumentiert. Diese ist auch auf der Homepage der Arge Alp (www.argealp.org) zu finden.

 

Auf politischer Ebene bewegte sich in den vergangenen zwölf Monaten Entscheidendes. Am 1. Juli 2011, unter dem Vorsitz Salzburgs, beschloss die Regierungschefkonferenz der Arge Alp eine Resolution zu einer „Makroregion Alpenraum". Darin wurde zum Ausdruck gebracht, dass es die Arge Alp als notwendig erachtet, die von der Europäischen Union angestossene Entwicklung von Makroregionen auch für den Alpenraum aufzunehmen – einem Alpenraum, der weiter zu fassen ist als das Gebiet der Arge Alp.

 

Jetzt, ein Jahr später, liegt ein Initiativpapier vor für eine „Makroregionale Strategie für den Alpenraum". Darin wird die Stossrichtung einer auszuarbeitenden Strategie festgehalten. Mit dem Papier soll dargestellt werden, welchen Mehrwert eine europäische Strategie für den Alpenraum hat. Im Anschluss an die Regierungschefkonferenz vom 29. Juni 2012 wurde es in einer separaten Konferenz der Alpenregionen gewürdigt und beschlossen.

 

Gleichzeitig werden die nationalen Regierungen im Alpenraum um Unterstützung und Zusammenarbeit ersucht. Sie werden aufgefordert, sich für einen Auftrag des Europäischen Rates an die Europäische Kommission zur Erarbeitung einer Strategie für den gesamten Alpenraum unter Einschluss der Nichtmitgliedstaaten, wie der Schweiz und Liechtenstein, einzusetzen.

 

Das Initiativpapier ist auf der Homepage der Arge Alp www.argealp.org zu finden.

April 2012

St.Galler Regierung empfängt Botschafter Tim Guldimann

St.Galler Regierung empfängt Botschafter Tim

Die St.Galler Regierung hat sich am Freitag mit Tim Guldimann, Botschafter der Schweiz in der Bundesrepublik Deutschland, zu einem Arbeitsgespräch im Regierungsgebäude getroffen. Diskutiert wurden unter anderem die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Bodenseeregion, Bahn- und Flughafenverkehr sowie Fragen zur Personenfreizügigkeit mit der EU.

 

Botschafter Tim Guldimann erschien in Begleitung von Hans Dürig, Schweizer Generalkonsul in Stuttgart. Sie wurden begrüsst von Regierungspräsidentin Karin Keller-Sutter, Regierungsrat Benedikt Würth und Sarah Hauser, Leiterin der Koordinationsstelle für Aussenbeziehungen. Der anschliessende Gedankenaustausch verlief in freundschaftlicher und angeregter Atmosphäre.

 

Im Zentrum des Arbeitsgesprächs standen Fragen rund um die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Bodenseeregion. Die St.Galler Regierung hob dabei die bedeutende Rolle der Internationalen Bodensee Konferenz (IBK) hervor, welche die Zusammenarbeit in der Region mit zahlreichen Gremien und Institutionen und zu verschiedensten Themenbereichen koordiniert.

 

Diskutiert wurden weiter Fragen zum grenzüberschreitenden Bahnverkehr, insbesondere dem Ausbau der Strecke Lindau-München. Sowohl die Schweiz als auch Deutschland haben ein grosses Interesse an der Realisierung dieses Bauvorhabens. Zur Sprache kam auch das Thema Flughafen Zürich. Zusammen mit anderen Kantonen hat St.Gallen eine Resolution verabschiedet, in der eine staatsvertragliche Lösung, die auf fairen Verhandlungen beruht, begrüsst wird. Auch das Personenfreizügigkeitsabkommen mit der EU wurde besprochen. Laut St.Galler Regierung sind die befürchteten negativen Auswirkungen der Personenfreizügigkeit nicht eingetroffen. Sie betonte, dass die Bedeutung des Abkommens für den Kanton St.Gallen und insbesondere die St.Galler Wirtschaft gross ist.

 

Die weiten kulturellen Verflechtungen des Kantons St.Gallen in den süddeutschen Raum bildeten den Abschluss des Arbeitsgesprächs.

Februar 2012

St.Galler Regierung empfängt irischen Botschafter

irischer Botschafter

Die St.Galler Regierung hat sich am 06. Februar 2012 mit dem irischen Botschafter in der Schweiz, Martin Burke, zu einem Arbeitsgespräch im Regierungsgebäude getroffen.

Im Zentrum standen dabei aktuelle politische und wirtschaftliche Themen sowie Fragen zum Tourismus. Zur Sprache kam auch das Gallusjubiläum, das dieses Jahr gefeiert wird. Der Gedankenaustausch verlief in freundschaftlicher und angeregter Atmosphäre. Botschafter Martin Burke betonte, dass die Schweiz ein wichtiger Handelspartner Irlands sei. Zur Sprache kamen auch die Auswirkungen der Finanz- und Währungskrise auf die beiden Länder. Diskutiert wurden zudem Fragen rund um das Thema Tourismus, etwa die Chancen und Möglichkeiten für einen besseren touristischen Austausch zwischen der Schweiz und Irland.

 

Januar 2012

Leitungsausschuss Arge Alp trifft sich in Unterterzen

Arge Alp Logo

Der Kanton St.Gallen führt 2011/2012 unter dem Motto "Die Alpen. Quelle erneuerbarer Energie" den Vorsitz in der Arbeitsgemeinschaft Alpenländer. Unter St.Galler Präsidentschaft fand am 27. Januar 2012 in Unterterzen bereits die zweite Sitzung des Leitungsausschusses der Arge Alp statt. Das Schwerpunktthema der Sitzung bildete die gemeinsame Entwicklung einer makroregionalen Strategie für den Alpenraum. Mittels einer makroregionalen Strategie werden Lösungen für jene Kernanliegen ausgearbeitet, die ein Land oder eine Region nicht alleine lösen kann. Dabei werden insbesondere sektorübergreifende Initiativen unterstützt. An der Konferenz der Alpenregionen, die am 29. Juni 2012 in Bad Ragaz stattfindet, wird ein Initiativpapier verabschiedet.

 

Dezember 2011

Regierungschefs der Internationalen Bodensee-Konferenz tagten in St.Gallen

Diem Gehrer

Unter dem Vorsitz des St.Galler Regierungsrats Martin Gehrer fand in St.Gallen die 32. Konferenz der IBK-Regierungschefs statt. Die Konferenz, an der erstmals auch der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann teilnahm, beschloss unter anderem eine Resolution, wonach die restliche Elektrifizierung der Bahnstrecken in Süddeutschland vorangetrieben werden soll. Am Ende des st.gallischen Vorsitzjahres zog Martin Gehrer eine positive Bilanz über das Schwerpunktthema; das Bewusstsein für den Gesundheitsraum Bodensee sei gefördert worden. Im Jahr 2012 wird der Kanton Appenzell Ausserrhoden den Vorsitz führen.